Schulunterricht für Flüchtlinge abhängig von Bildungsstand

Flüchtlingskinder im Havelland haben äußerst unterschiedliche Qualifikationen und Lernvoraussetzungen. Deshalb werden auch alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die die brandenburgische Eingliederungsverordnung den Schulträgern zur Verfügung stellt. Die Antwort des Landkreises auf eine Anfrage von Wolfgang Seelbach im Bildungsausschuss fällt entsprechend positiv aus.

16.09.16 –

Wer noch kein Deutsch kann, kommt in die Vorbereitungsklassen mit dem Ziel, sie dann in den Regelunterricht aufzunehmen, sobald sie dafür fit sind. Flüchtlingskinder, die zwar schon ein bisschen Deutsch können, aber in einzelnen Fächern wie Mathematik große Lücken haben, werden in Förderkursen parallel beschult.

In unserem Landkreis gibt es derzeit 486 schulpflichtige Flüchtlingskinder, davon 291 an Grundschulen.

64 Schüler mit Flüchtlingshintergrund hatten zuletzt eine zweijährige Berufsgrundbildung am Oberstufenzentrum Havelland begonnen. 

Mehr dazu im BraWo http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1511401  

(Wolfgang Seelbach)

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