Dallgow bekommt seine erste Wildblumenwiese

Dallgow bekommt seine erste Wildblumenwiese im Ortsgebiet. Während Landwirt Willi Groß auf seinen Äckern schon seit Jahren Wildblumenstreifen anlegt, war im Ortsgebiet von Dallgow bisher nichts davon zu sehen. Das ändert sich jetzt.

22.04.21 –

Dallgow bekommt seine erste Wildblumenwiese im Ortsgebiet. Während Landwirt Willi Groß auf seinen Äckern schon seit Jahren Wildblumenstreifen anlegt, war im Ortsgebiet von Dallgow bisher nichts davon zu sehen. Das ändert sich jetzt.

Die Aktion geht auf einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Dallgower Gemeindevertretung aus 2020 zurück. Nach einiger Zeit der Diskussion und der Abwägung des richtigen Umsetzungsmodells sprachen sich letztendlich alle Fraktionen dafür aus, eine Wildblumenwiese in Dallgow auf Gemeindeland anzulegen.

Passend zum World Earth Day am 22.04. traf sich heute Bürgermeister Sven Richter, Vertreter:innen der Gemeindevertretung und eine Kita-Gruppe der Kita am Reitplatz mit Landwirt Willi Groß und seinem Traktor, um die ersten Samen auf einer knapp 3.000 Quadratmeter großen Pilotfläche hinter der Kita am Reitplatz in die Erde zu bringen.

Die Kita-Kinder durften ein paar Hände voll Blumensamen per Hand ausbringen. Sie waren mit Feuereifer dabei. „Ich freue mich, dass es endlich soweit ist. Denn damit tut die Gemeinde Dallgow-Döberitz etwas für den Insektenschutz und die Artenvielfalt auf Gemeindeland“, sagt Anna Mohn, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, die leider nicht vor Ort sein konnte.

Die wichtigsten Fakten/Hintergründe zu der Aktion:
•    Mit der Fläche soll ein Beitrag zur Förderung von Insekten/Bestäubern, und damit zum Naturschutz geleistet werden.
•    Der Landwirt Willi Groß aus Dallgow ist von der Gemeinde Dallgow-Döberitz mit der Umsetzung des Vorhabens auf der Fläche hinter der Kita am Reitplatz beauftragt.
•    Die Bewirtschaftung der Fläche kostet EUR 3.000 brutto, diese Summe wird aus Gemeindemitteln bereitgestellt.
•    Die Fläche wird ökologisch bewirtschaftet (also nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt und nicht gedüngt), eingesät wird eine insektenfreundliche Blühmischung aus Sommerwicken (25 Prozent), Seradella (15 Prozent), Phacelia (10 Prozent) und 15 weiteren Arten in kleineren Anteilen, darunter Klatschmohn, Kornblume und Ringelblume.
•    Die Fläche wird ab Juni zum ersten Mal blühen und ab dann bis zum ersten Frost im Oktober/November.
•    Eine Bewässerung ist nicht nötig.
•    Die Fläche wird eingezäunt und mit einem Schild versehen, damit sie von Spaziergänger:innen insbesondere in der Keimphase der Samen nicht betreten wird. 
•    Die Fläche soll eine Beobachtungs- und Naturlernfläche für die Anwohner:innen und Kinder der Kita am Reitplatz sein.
•    Eine im November 2019 veröffentlichte Studie  zeigt für Brandenburg einen dramatischen Rückgang der Insekten. Sowohl auf Wiesen als auch in Wäldern ging die die Vielfalt der untersuchten Tiere in den letzten 10 Jahren um ein Drittel zurück. Auch deren Gesamtmasse nahm ab. Besonders stark (minus 67 Prozent) erfolgte dies in den Graslandschaften. Insekten sind ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette für größere Lebewesen wie Vögel oder Igel. Als Bestäuber tragen Insekten maßgeblich zur Sicherung der menschlichen Ernährung bei.
 

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